KaifuDogs starten Bürgerbegehren

Resonanz am ersten Wochenende: überwältigend

KaifuDogs starten Bürgerbegehren

Ansturm auf die Unterschriftenlisten trotz Aprilwetter am Samstag. Fotos: Jule Thumser

„Die Politiker haben uns keine andere Wahl gelassen“, sagt Heike Krüger, Sprecherin der Bürgerinitiative KaifuDogs und meint damit die zahllosen Gespräche, die seit Januar 2017 mit den politisch Verantwortlichen des Kerngebietsausschuss (KGA) und der Bezirksversammlung Eimsbüttel geführt wurden. Hatte die KaifuDogs-Initiative zunächst noch den Eindruck gehabt, dass die Politik den HundehalterInnen viel Verständnis entgegenbringe und in einem Beteiligungsverfahren mit ihnen zu einer einvernehmlichen Lösung hinsichtlich des Freilaufs von Hunden am Kaiser-Friedrich-Ufer kommen wolle, wurde am vergangenen Montag (24. April 2017) der unselige Vorschlag von SPD, Grünen und Linken verabschiedet, mit dem den HundehalterInnen mit Hundeführerschein zwei winzige unbrauchbare Flächen zugewiesen wurden.

Hundeführerschein wieder anerkennen

Wohlgemerkt, den „KaifuDogs“ geht es nicht um die häufig in den Medien kolportierte Behauptung, Hunde unkontrolliert durch den Grünzug „galoppieren und kacken“ zu lassen. Gefordert wird ein Zurück zu der zehn Jahre lang gut funktionierenden Praxis, HundehalterInnen mit einem so genannten Hundeführerschein – und auch nur diesen – das Ableinen ihrer Hunde am Kaifu-Grünzug zu erlauben.

Aussagen des Bezirksamtsleiters irrelevant?

Nachdem Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke noch im September 2016 auf Nachfrage mitgeteilt hatte, dass außer pflegerischen Maßnahmen am Kaifu keine wesentlichen Veränderungen geplant seien, wurden plötzlich zum Jahreswechsel Schilder ausgewechselt und die HundehalterInnen mit einem generellen Leinenzwang am Kaifu konfrontiert. Die Aussagen eines amtierenden Bezirksamtsleiters wurden von SPD und Grünen als irrelevant beiseite gewischt und damit die verschiedenen Verantwortungsebenen und Zuständigkeiten der bezirklichen Verwaltung ignoriert.

Den HundehalterInnen reicht‘s

Da die meisten der politisch Verantwortlichen im KGA und in der Bezirksversammlung ganz augenscheinlich, die Beschlüsse des von Naturschützern dominierten „runden Tisches“ auf Teufel komm raus umsetzen wollen, obwohl diese gar nicht dem Bürgerentscheid der Isebek-Initiative von 2010 entsprechen, haben die KaifuDogs ihrerseits ein Bürgerbegehren gestartet. „Das Kaifu ist für alle da“ hat das Ziel,

  • dass alle Nutzungseinschränkungen durch die seit dem Jahr 2013 initiierte Umgestaltung am „Kaifu“ rückgängig gemacht werden und den BürgerInnen dieses Gebiet in bewährter Form wieder zur Verfügung gestellt wird.

Positive Bilanz

Bürgerbegehren der KaifuDogs

Viel los auch am Sonntag.

Hunderte hoch motivierte HundehalterInnen sind am Wochenende an den Start gegangen, um im nächsten halben Jahr die erforderlichen 6.076 Unterschriften zu sammeln. Heike Krüger zeigt sich zuversichtlich: „Da die zu erwartenden Einschränkungen – insbesondere durch die geplanten Langgraswiesen – nicht nur für uns und unsere Hunde, sondern auch für alle anderen Parknutzer derart massiv sind, bin ich mir sicher, dass die nötigen Unterschriften bereits im Sommer vorliegen werden“. Diese Einschätzung teilt auch Michael Wahlert, Vorstandsmitglied der Hunde-Lobby, der am Wochenende den Infostand der KaifuDogs an der Hoheluftbrücke betreut hat und sich nach dem ersten Wochenende über Unterschriften im dreistelligen Bereich freut: „Manche Leute hielten kurz mit dem Auto an, sprangen heraus und kamen mit den Worten ‚wo kann ich unterschreiben‘ auf den Stand zugelaufen!“ Dabei zeige sich, dass längst nicht nur HundehalterInnen einen „botanischen Garten“ am Kaifu ablehnen, sondern die überwältigende Mehrheit der Eimsbüttler ihr Naherholungsgebiet entlang des Isebekkanals wie gewohnt behalten wollen. Interessierte Bürger aus dem Bezirk Eimsbüttel finden die KaifuDogs auch an den nächsten Wochenenden wieder an ihrem Infostand an der Hoheluftbrücke.

13 Kommentare

  1. Michael hat Recht, wie oft bin ich als Hundebesitzer ( habe immer Kotbeutel dabei) schon grundlos beschuldigt worden, mich nicht um den Kot meines Hundes zu kümmern. So dass bei mir der Eindruck entstanden ist, dass die Gruppe der Hundebesitzer gerne mal als Ablassventil für den was auch immer gelagerten Frust von Mitbürgern hergenommen wird. Es ist also längst überfällig, dass die Hundebesitzer sich zusammentun, um sich vor derartigen Diskriminierungen zu schützen. Denn auch im Volkspark, in dem ich fast täglich gehe, habe ich noch nie erlebt, dass freilaufende Hunde im Spielplatzbereich ihr Geschäft machen, wohl aber, dass Unmengen von Grillresten liegengelassen werden ( ebenso im Schanzenpark, Stadtpark, eigentlich jedem grillfähigen Grünstreifen in Hamburg). Und diesen verursachen ebenso Familien mit Kindern. Wo bleibt denn da die Empörung? Wir Hundebesitzer haben dann den Stress, unsere Hunde vor diesen Hinterlassenschaften zu schützen, angegammelte Würste, Plastikmüll, etc. Ganz zu schweigen von den regelmässig ausgelegten Giftködern, den einige Leute meinen, auslegen zu dürfen, weil ja alle Hunde überall hinmachen, bellen, kleine Kinder verspeisen etc. Die Polizei tut in diesen Fällen: NICHTS. Selbst wenn noch Köder vor Ort sind, die gesichert werden könnten. Selber schon erlebt. Sind ja nur Hunde…. Ich selber bin vor drei Jahren aus der Schanze nach Stellingen gezogen. Es ist so erhellend: während in der Schanze nahezu alle Hunde freilaufend sind und es keinerlei Probleme zwischen Hunden gibt ( hab ich jedenfalls in 10 Jahren nicht erlebt), gehen hier in Stellingen die Menschen in der Regel mit angeleinten Hunden. Traurig zu sehen, wie diese Hundebesitzer schon von weitem die Leine um das Handgelenk wickeln wenn ich ihnen mit meinem natürlich immer unangeleintem Hund entgegenkomme. Und natürlich geht dann das Gepöbel der angeleinten und frustrierten Hunde los, während mein Hund höchst irritiert ob dieses Verhaltens neben mir hergeht (OHNE Leine). Mein Hund ist eben entspannt, er vertraut mir und ist obendrein noch gut erzogen. Ich bin gelernte Hundetrainerin und es ist mittlerweile in Fachkreisen Konsens, dass permanent angeleinte Hunde frustriert werden, Leinenagressionen bekommen etc. Ich bin der Meinung, dass jeder Hundebesitzer zwingend einen Hundeführerschein machen müsste, ähnlich wie in der Schweiz. Der sollte allerdings etwas umfangreicher sein als der jetzige, der ist meiner Meinung nach unzureichend. Und dass dann die Hunde überall in der Stadt frei laufen dürfen. Aber das steht wiederum auf einem anderen Blatt Papier. Es wird Zeit, dass die diskriminierten Hudnebesitzer eine Lobby bekommen, ich bin jedenfalls dabei bei der Initiative, gute Sache das.

  2. Sehr geehrte Frau Thumser, sehr geehrter Michael,
    Sie argumentieren sehr sachlich, intelligent und freundlich. Es ist eine Freude zu sehen, das die „Sache der Hunde“ so kompetent vertreten wird.
    Vielen Dank für Ihren Einsatz und Ihr starkes Engagement!

    P.S. Wenn ich (und viele andere) jetzt auch noch Online meine Unterschrift abgeben könnte, würde das bestimmt zum Erfolg beitragen.

    • Sehr geehrter Herr Ekelöf,
      vielen Dank für die netten Worte, die allen aktiven Mitstreitern der Hunde-Lobby sehr gut tun. Leider lassen es die Vorgaben für ein Bürgerbegehren nicht zu, online zu unterschreiben. Da zudem nur wahlberechtigte Personen mit gemeldetem Wohnort im Bezirk Hamburg-Eimsbüttel (also aus den Stadtteilen Eimsbüttel, Teilen von Hoheluft, Niendorf, Schnelsen, Lokstedt und Stellingen) unterschreiben können, hoffen wir mit unseren Infoständen am Wochenende am Hoheluft-Bahnhof auch all jene zu erreichen, die noch nicht von unseren emsigen UnterschriftensammlerInnen angesprochen wurden.

  3. Helena + Pietro B.

    Liebe Hundehalter, wir verstehen, ehrlich gesagt, die künstliche Entrüstung nicht. In a l l e n Park- und Grünanlagen des Bezirks Altona sieht man im M i n u t e n t a k t Hundehalter, denen das Gebot des Leinenzwangs völlig egal ist. Im Altonaer Volkspark, Hans-Christian-Andersen-Park, im Jenisch-Park oder am Elbstrand – überall das gleiche Bild. Weist man Hundehalter auf den Leinenzwang hin – speziell im Bereich von Kinderspiel-/Sportplätzen oder Strandabschnitten mit Hundeverbot – wird man übel bepöbelt (Was geht Sie das an? Kümmern Sie sich um ihren eigenen Scheiß! Haben Sie zu viel Zeit? Wer sind Sie denn überhaupt? Sie haben mir gar nichts zu sagen! Etc., pp.). Im Hans-Christian-Andersen-Park sind a l l e Kinder-Spielgrafiken im unteren Bereich grün vom Hundeurin, die Halter lassen ihre Tiere frei durch die gesamte Parkanlage laufen – ohne Rücksicht auf irgend etwas oder irgend jemanden. Die Hunde werden fröhlich auf den Spielgrafiken oder den Kinderspielbereichen trainiert, wenn sie Wildtiere jagen, schauen die Halter zu (!!). – Apropos: Der Park h a t eine großzügige, umzäunte Hundeauslaufzone. In k e i n e m anderen Bundesland haben wir bislang so viel Rücksichtslosigkeit gegenüber Kindern + Wildtieren durch Hundehalter wie in Hamburg erlebt. Das sollte Diskussionsstoff genug für alle Hundehalter sein.

    • Es bleibt Ihnen natürlich unbenommen, die Probleme der HundehalterInnen als künstliche Entrüstung zu bezeichnen. Aber für die Menschen, die sich für ein Leben mit Hund entschieden haben, ist die Tatsache, dass immer mehr schöne, taugliche und ausreichend große Freilaufflächen und Auslaufzonen gestrichen, verkleinert oder verlegt werden fast schon existenziell. Denn wenn man einen Hund in sein Leben aufnimmt, ist man nicht nur dem Tierschutzgesetz, sondern auch der Tierschutzhundeverordnung verpflichtet und das bedeutet: der Hund muss sich artgerecht bewegen und artgerechte Kontakte pflegen können. Sie sprechen von einem Gebot des Leinenzwangs – ein Widerspruch in sich! In Hamburg gilt der generelle Leinenzwang, der nur durchgesetzt werden konnte, weil Freilaufflächen und Auslaufzonen geschaffen werden mussten. Das Gros dieser Hundewiesen ist zu klein, zu unattraktiv und ermöglicht kaum Spaziergänge ohne Leine. Hamburg ist wahrlich mit sehr, sehr viel Grün ausgestattet und da ist es nur legitim, wenn die HundehalterInnen ihren Anteil daran fordern. Insgesamt aber wünschen auch wir uns mehr gegenseitige Rücksichtnahme und Toleranz.

      • Helena + Pietro B.

        Hallo Frau Thumser, schade, dass Sie kaum auf die oben geschilderte Beschwerdelage eingegangen sind. In gekennzeichneten Parkanlagen, speziell Kinderspiel- und Sportplätzen, sind Hunde zudem an der kurzen Leine zu führen. Ferner fordern Sie (n o c h) mehr Toleranz. Wie soll die denn, bitte, aussehen? Sollen die Kinder die (verunreinigten) Spielplätze jetzt komplett zu Gunsten von Hunden räumen oder die Spielplätze gar zu Hundespielplätzen werden? Bei so wenig Rücksichtnahme auf die Bedürfnisse anderer Bürger + Wildtiere müssen sich Hundehalter nicht wundern, dass sich die Fronten in der Tat weiter verhärten werden.

        • Dieser Bereich unserer Website ist für Kommentare gedacht, die wir – auch wenn sie uns einmal nicht gefallen – in aller Regel veröffentlichen. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass dieser Bereich keinen Raum für Fragen und Antworten bietet. Wenn Sie an einem weiteren Meinungsaustausch interessiert sind, können Sie sich aber gerne direkt mit uns über das Kontaktformular in Verbindung setzen.

          • Helena + Pietro B.

            Hallo Frau Thumser, wenn Sie auf Ihrer Homepage eine Kommentarfunktion einrichten, sollte Ihre Initiative auch Diskussionen aushalten können. Daher abschließend unser Comment: Setzen Sie sich schlicht + einfach dafür ein, dass sich Hundehalter an die Regeln auf öffentlichen Plätzen halten >>> und schon gibt es keine Probleme mehr!

          • Liebe Helena + Petro,
            sie haben natürlich Recht. Ich denke aber, dass wir gar nicht soweit auseinander sind. Natürlich müssen sich HundehalterInnen auch an die Regeln halten. Leider ist es nur so, dass – wie bei jeder anderen Gruppe auch – meist nur diejenigen auffallen, die sich halt nicht daran halten.

  4. Doris Schulze

    Ich werde unterschreiben…
    Trotzdem habe ich noch ein paar Anmerkungen.
    Ich/ wir sind keine Hundehalter.
    Solange es immer wieder (und das sind keine Einzelfälle) Hundehalter gibt,die ihre Hunde einfach irgendwohin sch… lassen und ihre Hunde durch die Sandkisten laufen lassen auch wenn Kinder dort gerade spielen, solange wird es immer harte Fronten geben. Nicht alle Menschen sind angstfrei und möchten den Hunden so nahe kommen. Wenn ich am Kaifu und in den umliegenden Straßen bin,sehe ich immer wieder Hundehaufen und weg geworfene Hundekotbeutel. Das macht mich ärgerlich. Wenn ich aus dem Auto steige und in einen Hundehaufen trete fehlt mir dafür jedes Verständnis. Auch die Argumentation – Wir bezahlen schließlich Hundesteuern – macht die Sache nicht besser und ist
    nicht gerade hilfreich.
    Das könnte auch einmal eine Diskussionsgrundlage zwischen Hundebesitzern sein.
    Auch der Punkt der von Ihnen aufgeführt wird, dass auch Müll u.s.w einfach weg geworfen wird ist keine Argumentation.
    Das heißt ja nicht, dass wenn andere sich schlecht benehmen, z. B die Hundebesitzer es dann genauso tun können. Das ist doch keine Entschuldigung.
    Nichts desto Trotz wünsche ich mir auch Grünflächen für alle und vor allen Dingen ein gutes miteinander mit Verständnis für beide Seiten.
    Mit freundlichen Grüßen
    D. Schulze

    • Liebe Frau Schulze,
      zunächst einmal freuen wir uns sehr, wenn Sie das Bürgerbegehren der KaifuDogs unterstützen. Wir können Ihnen aber versichern, dass auch Hundehalter nicht gerne in Sch… treten. Deshalb haben wir schon vor Jahren die Aktion „Guter Wille versetzt Häufchen“ ins Leben gerufen. Und wie uns die Stadtreinigung bestätigt hat, die übrigens im letzten Jahr 30 Mio. Gassibeutel ausgegeben hat, hat sich die Sauberkeit in Hamburg hinsichtlich des Hundekots deutlich verbessert. Das zeigt eigentlich, dass es deutlich mehr HundehalterInnen gibt, die sich um die Hinterlassenschaften ihrer Hunde kümmern, als solche, die sich darum nicht kümmern. Darauf können und wollen wir uns aber nicht ausruhen und betreuen daher – im Rahmen der ehrenamtlichen Möglichkieten – an vielen Stellen in Hamburg sog. Dogstations.
      Übrigens, dass Argument, dass auch Müll u.s.s. einfach weggeworfen wird, zieht für uns auch nicht, allerdings sollte man die HundehalterInnen auch nicht immer alle über einen Kamm scheren.

  5. Stefanie Fischer

    Was gar nicht zur Sprache kommt, ist der Schutz der freilebenden Tiere, es ist Brutzeit! Und auch außerhalb der Brutzeit erlebe ich Hundebesitzer sehr häufig als wenig einsichtig, selbst in Gebieten, die für Hunde auch angeleint nicht zugänglich sind , z.B. in Teilen des Duvenstedter Brooks , wo häufig Hunde unangeleint angetroffenwerden können.
    Es bedarf dringend unzugängliche Gebiete, die nicht dem Freizeitverhalten von Mensch und Haustier ausgeliefert sind.
    Sicher sind Einschränkungen nicht schön, aber für die wildlebenden Tiere auch nicht!
    Und bei denen geht es wirklich um Leben und Tod!
    Klar trifft es auch die Falschen, aber es ist schwer, es allen recht zu machen .
    Dem Artensterben in diesem Ausmaß muss Einhalt geboten werden!

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar. Natürlich müssen auch freilebende Tiere geschützt werden. Und es muss auch Gebiete geben die für den Menschen und seine domestizierten Tiere unzugänglich sind.
      In einem so dicht besiedelten Gebiet wie Eimsbüttel macht es aber einfach keinen Sinn ein unzugängliches Gebiet einzurichten.
      Wir hören immer wieder das Argument, dass sich so viele Hundehalter nicht an die Regeln halten und daher nun mal alle Hundehalter darunter leiden müssen. Und genau das können wir nicht akzeptieren. Schließlich gilt in allen anderen Bereichen des Alltags auch nicht diese Regelung. Oder müssen alle Autofahrer pauschal ein Bußgeld zahlen, weil einige zu schnell gefahren sind? Was ist mit den Menschen die Ihren Müll in die Gebüsche werfen, werden deshalb alle anderen auch herangezogen? Nein, warum soll das also bei Hundehaltern gelten.
      Die gesetzlichen Regelungen sind vorhanden, dass sich nicht alle daran halten kommt zum einen daher, dass den Hundehaltern immer mehr weggenommen wird und nur noch winzige und unattraktive Flächen zur Verfügung gestellt werden und zum anderen daran, dass der Gesetzgeber seine eigenen Regelungen nicht überprüft.
      Hundehalter halten sich mehr in der Natur auf als viele andere Menschen. Wir lieben es durch einen Park mit unseren Hunden zu gehen und die Natur zu genießen. Warum soll uns das verwehrt werden. Und nach dem Tierschutzgesetzt müssen wir unseren Hunden auch einen artgerechten Freilauf ermöglichen. Dies ist aber auch einer Fläche mit ca. 1000 qm die sich dann mehrere hundert Hunde teilen sollen nicht möglich.
      Am Isebekkanal laufen die Hunde seit Jahrzehnten ohne Leine und trotzdem haben sich dort die Wildvögel angesiedelt. Das sie geschützt werden sollen ist auch keine Frage, bisher war der NABU jedoch nicht bereit sich mit uns an einen Tisch zu setzen und nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Im Gegenteil, es wurde bisher gedroht, gelogen und verunglimpft. Die logische Folge, die Kaifudogs-Initiative hat ein Bürgerbegehren gestartet.

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