PROTEST! Einreiseverbot Pitbull & Co. in Bremen / Bremerhaven

nachfolgend  die Mail der Hund-Lobby an den Fraktionsvorsitzenden der Bremer SPD zu  dessen Plänen hinsichtlich der Kategorie-I-Hunde. Herrn Apel als Chef des Bremer Tierschutzvereins und in seiner Funktion als Vorsitzender des Tierschutzbundes , genauso wie Frau Wanioreck-Goerke als 1. Vorsitzende des Hamburger Tierschutzvereines,  haben wir ebenfalls in Kenntnis gesetzt. Wir hoffen sehr, dass auch seitens des Tierschutzbundes und der ihm angeschlossenen Tierschutzvereine Protest gegen derartige Pläne erhoben wird.

Sehr geehrter Herr Tschöpe,

Stellvertretend für alle verantwortungsbewussten Hundehalter protestieren wir aufs Schärfste gegen die Pläne der Bremer SPD-Fraktion.  In Bremen sollte es doch wahrlich wichtigere Probleme (misshandelte und verwahrloste Kinder sowie eine Kriminalstatistik, auf der Bremen den 4. Platz belegt) geben, als die Reisefreiheit von hundehaltenden Bürgern einzuschränken.

Es ist schon beschämend genug, dass gewählte Politiker gesicherte Erkenntnisse darüber, dass die Gefährlichkeit eines Hundes nicht von seiner Rasse abhängig ist, immer wieder ignorieren, aber mit der Forderung nach einem Einreiseverbot für American Staffordshire Terrier & Co. gehen Sie mehr als einen Schritt zu weit.

Wir können uns auch nicht vorstellen, dass die Bremer Touristikbranche erfreut sein wird, wenn sich Ihre populistische Idee erst einmal in Hundehalterkreisen herum gesprochen hat und Tausende von solidarischen Hundebesitzern das Bundesland Bremen bei ihren Urlaubsplänen nicht mehr berücksichtigen.

Kommen Sie bitte wieder zur Vernunft: Ein Hund ist ein Hund und einen als Kampfhund missbrauchten Vierbeiner werden Sie niemals in der Öffentlichkeit sehen, denn dieses widerliche Geschäft spielt sich nur im Verborgenen ab und bedürfte viel dringender der Aufmerksamkeit der Politiker.

Hundefreundliche Grüße
Jule Thumser
Hunde-Lobby e.V.
Vorsitzende